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Darüber hinaus … Populäre Musik und Überschreitung(en)

 

IASPM-D-A-CH Konferenz 2016 am Institut für Musikwissenschaft der Karl-Franzens-Universität Graz

20.-23. Oktober 2016

 

+++ Kalkulierte Transgression +++ Genrevermischung +++ weißes Begehren +++das ICH ist eine Grenze +++ Segregating Soul+++ queere Punk-Utopien +++ Musical Cyborgs +++ transmediale Festivals +++ Codes +++ Cindy&Bert +++ Multimodale Forschung +++ between research and the field +++

Auf den Call zur 2. Tagung von IASPM-D-A-CH haben über 50 ForscherInnen reagiert, denn Momente der Überschreitung scheinen offenbar unabhängig von spezifischen kulturellen und historischen Kontexten ein charakteristisches Merkmal populärer Musiker, ihrer Praktiken, Medien und Theorien. Die oben genannten Stichworte geben einen ersten Eindruck davon, welche Fragen im Rahmen des Kongresses diskutiert werden. Welche Formen der Überschreitung haben populäre Musiken in der Vergangenheit zu dynamischen Feldern kultureller Praxis gemacht? Welche sozialen, kulturellen, moralischen oder ästhetischen Grenzen werden von wem und in welche Richtung überschritten? Welche Interaktionen zwischen populärer Musik, Kunst und Medienkulturen werden praktiziert und wie artikulieren sich diese als Überschreitungen? Gibt es überhaupt noch Grenzen, die überschritten werden können? Inwiefern fordern Popular Music Studies zu stetiger Selbstreflexion auf, weil jegliches (akademische) Sprechen über Musik ein unvermeidbares Moment der Überschreitung darstellt?

Der biennale Kongress diskutiert die Themen

  • Gesellschaftliche und politische Überschreitungen und Populäre Musik (Panel I)
  • Überschreitungen in und zwischen Kunst, Medien und Populärer Musik (Panel II)
  • Überschreitungen bei der Erforschung Populärer Musik (Panel III)

Darüber hinaus ... versucht der Kongress die Überschreitung akademischer Kommunikationsformen auch in der formalen Struktur des Kongresses herzustellen und vor Ort die Vernetzung zwischen Wissenschaft, Kunst und Alltag erlebbar zu machen: in der Kooperation mit dem "elevate-Festival, dem KM-Künstlerhaus, der Halle für Kunst&Medien und dem Stockwerk Jazz.

Bevor der Kongress am 21. Oktober mittags offiziell eröffnet wird, erhalten alle TeilnehmerInnen in der IASPM-A-Media-Lounge im KM-Künstlerhaus einen Einblick in Überschreitungen aus Sicht Österreichischer Szenen und Forschungen (Panel 0). Dort können während der gesamten Konferenz auch die acht multimedialen Posterpräsentationen zum Themenkomplex des Kongresses zur Kenntnis genommen und diskutiert werden.

Die Keynote Lecture hält Jochen Bonz, der für diesen Vortrag in Anlehnung an den Ethnologen und Psychoanalytiker Georges Devereux den Titel "'Das Ich hat keine Grenze, es ist eine Grenze.' Überlegungen zur Überschreitung als Untersuchungsgegenstand und Methodik der Popular Music Studies" gewählt hat.

Kontakt

Institut für Musikwissenschaft
Tagungsanfragen Telefon:+43 (0)316 380 - 2412
Mobil:+43 (0)316 380 -2411

Ao.Univ.-Prof.i.R. Dr.phil.

Werner Jauk

Ao.Univ.-Prof.i.R. Dr.phil. Werner Jauk Institut für Musikwissenschaft
Telefon:+43 316 380 - 2407


Konferenzprogramm

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